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Medieninformation

Dienstag 20. Januar 2015 00:00Alter: 6 yrs

Glanzvoller Auftakt der Ausstellung «Andreas Christen – Werke und Design»

Gegen 100 Gäste konnte die Ernst Schweizer AG am 14. Januar 2015 zur Vernissage ihrer Ausstellung «Andreas Christen – Werke und Design» in Hedingen begrüssen. Die öffentlich zugängliche Ausstellung zeigt noch bis am 27. Februar 2015 ausgewählte Werke und Produktdesigns von Andreas Christen, der auch den erfolgreichen Briefkasten von Schweizer entwickelte.

Im Beisein der Familie von Andreas Christen begrüsste Unternehmensleiter und Gastgeber Hans Ruedi Schweizer die zahlreich erschienenen Kunstinteressierten. Sein Vater Ernst Schweizer hat zusammen mit Andreas Christen 1974 den Briefkasten B74 entwickelt, der auch heute noch im Sortiment ist. Die Wandlung dieses Produkts über die Jahre wird an der Ausstellung verdeutlicht. Roger Bapst, Geschäftsbereichsleiter Fenster und Briefkästen, brachte auf den Punkt, was die entscheidenden Erfolgsfaktoren aus technischer Sicht sind: Wenige steckbare Teile vereinfachen die industrielle Produktion (kein Schweissen nötig), die Modularität ermöglicht einen Zusammenbau nach Kundenwunsch sowie ein gezieltes Recycling. Dieser revolutionäre Ansatz floss Dank Andreas Christen damals schon in die Entwicklung ein. Durch die laufende Detailpflege, die kundenkonforme Sortimentserweiterung und seine ökologischen Vorteile ist der Briefkasten noch heute ein erfolgreiches Produkt von Schweizer. Hans Ruedi Schweizer: «Der 40 Jahre anhaltende Erfolg dieses Produkts am Markt ist der beste Beweis für die Qualität des Entwurfs von Andreas Christen. Deshalb können wir heute mit Stolz sagen: Christens Entwurf hat sich zu einem Klassiker mit vielen Verbesserungen entwickelt.»

Joy Neri vom Museum Haus Konstruktiv erläuterte den Anwesenden kurz den Werdegang des 1936 in Bubendorf bei Basel geborenen Andreas Christen. Prägend für dessen Schaffen erwies sich die Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich, die er als 20-jähriger begann, als einziger Student des neuen Lehrgangs Produktdesign. «Als Produktgestalter sah Andreas Christen seine Aufgabe darin, Funktion, Material und Produktionsbedingungen optimal zu einer Einheit zu bringen.» In den folgenden Jahren entstanden in Zusammenarbeit mit Lehni AG u.a. eine Stehlampe und ein Aluminium-Regal, Stühle und eine Sitzbank, mit Scobalit AG ein stapelbares, in Polyester gegossenes Bett. Heute sind darunter viele Designklassiker zu finden. Die Erfahrungen aus dem Produktdesign mit den Möglichkeiten von Kunststoff brachte der Künstler ab 1959 in seine Kunstwerke ein. Beginnend mit Polyesterguss kamen später die Materialien Epoxy und MDF (Holzfaserplatte) hinzu. In den «Monoforms», den «Polyester Bildern» und den «Komplementär-Strukturen» vollzog Andreas Christen einen radikalen und konsequenten Schnitt vom Bild zu einem dreidimensionalen Wandobjekt (Relief) von der Bildfläche in den Raum. Seine rein weissen Bilder entfalten eine fast magische Wirkung durch das Licht als ein nicht berechenbarer Faktor, das auf die Oberfläche der Werke fällt. Neri: «Wesentlicher Bestandteil seines Schaffens ist von Anfang an das Licht, das sich an den reliefierten Kanten bricht. Erst durch Licht und Schatten wird die räumliche Ausdehnung der rein weissen Bildfläche ... für den Betrachter optisch erfass- und erlebbar.»

Zur Ausstellung
Die Ausstellung zeigt Designobjekte und Kunstwerke von Andreas Christen, die zwischen den 1960er Jahren bis 2003 entstanden sind. Die Kunstwerke und Editionen können auch käuflich erworben werden. Die Ausstellung dauert noch bis 27. Februar 2015 und ist von Montag bis Freitag von 9.00 - 11.30 Uhr und von 14.00 - 16.00 Uhr öffentlich zugänglich. Zusätzlich am Samstag, 7. Februar 2015, finden von 10.00 - 15.00 Uhr fachkundige Kurzvorträge statt. Das Januar-Themenheft von Hochparterre, die Zeitschrift für Architektur und Design, berichtet über Andreas Christens Kunst- und Designschaffen. Das Buch «Andreas Christen», eine Publikation im Rahmen der umfangreichen Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv 2008, kann an der Ausstellung gekauft werden.

((Bildlegende 1))
Hans Ruedi Schweizer dankt der Familie von Andreas Christen und der Annemarie Verna Galerie für die grosse Unterstützung bei der Realisierung dieser Ausstellung. Von links nach rechts (Bild 1): Gianfranco Verna, Annemarie Verna, Sophie Christen, Beatrice Christen, Hans Ruedi Schweizer, Roger Bapst.

((Bildlegende 2))
Das Licht spielt eine Hauptrolle in den dreidimensionalen Werken Andreas Christens.

((Bildlegende 3))
Der Briefkasten B74 wandelte sich im Laufe und mit der Zeit und blieb dabei immer dem Erfolgsrezept treu.


Kontaktperson für die Medien:
Béatrice Wieland, Projektleiterin Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeitsberichterstattung

Ernst Schweizer AG, Metallbau
Bahnhofplatz 11
8908 Hedingen
Telefon +41 44 763 61 11
Telefon Direktwahl +41 44 763 65 16
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