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Donnerstag 03. Dezember 2020 07:00Alter: 50 days

Wir sind Schweizer: Stefan Berger

+ + + Wie neue Produkte entstehen

Das Pendel kracht mit voller Wucht ins Fenster, tausend winzige Glassplitter landen klirrend auf dem Boden. Einen kurzen Moment lang sieht man Stefan Berger die Enttäuschung an – der Prototyp einer Holz/Metall-Schiebetüre, an dem er gerade arbeitet, hat dem Pendelschlagtest nicht standgehalten. Doch der Test liefert wichtige Erkenntnisse, die in die Entwicklung einfliessen. Er beugt sich über den Rahmen und analysiert die Bruchstelle. «Es kann schon ernüchternd sein, wenn ein Fenster auf dem Prüfstand nicht den erwarteten Anforderungen gerecht wird. Aber auch negative Ergebnisse bedeuten immer einen Fortschritt. Das ist ein sehr interessanter Prozess. Man lernt immer etwas dazu und kann sich und das Produkt weiter verbessern», sagt er. Seit eineinhalb Jahren arbeitet Stefan Berger als Projektleiter in der Entwicklung der Holz/Metall-Fenster-Systeme bei der Ernst Schweizer AG. Das Testen der entwickelten Produkte ist ein wichtiger – wenn auch eher seltener – Teil dieser Arbeit. Neben Pendelschlagtests können auf dem hauseigenen Fensterprüfstand Wind- und Schlagregenbelastung simuliert werden. «So gehen wir sicher, dass Neuentwicklungen und Objektlösungen den gewünschten Anforderungen gerecht werden.»

 

Neue Holzschiebetür entwickelt

In den vergangenen Monaten hat Stefan Berger vor allem an einem Projekt gearbeitet: an der duraslide wood, einer neuen, innovativen Holzschiebetür. Durch die Natürlichkeit des Holzes und grosse Glasflächen schafft sie ein besonders wohnliches Ambiente. Ab sofort ist sie bei Schweizer erhältlich. Auch die duraslide wood hat Stefan Berger im Fensterprüfstand zuvor ausgiebig getestet. Sie ist eine Erweiterung des Produktportfolios der Hebe-Schiebetüren, die auf dem Schwellenprofil der duraslide top aufbauen. Allerdings hat der Rahmen aussen keine Aluminiumverkleidung, sondern besteht vollständig aus Holz. Lediglich einige Schwellenbestandteile bestehen aus Aluminium. Aufgrund dieser scheinbar kleinen Veränderung musste die Schiebetür quasi neu entwickelt werden. Stefan Berger erklärt: «Wir mussten einiges anpassen. Zum Beispiel ändert sich die Position der Glasscheibe. Oder es werden Details sichtbar, die vorher durch die nun fehlende Aluminiumverkleidung verdeckt waren.» Der Aufwand hat sich gelohnt: Nun stehen die Vorteile des neuen Systems duraslide top von Schweizer, insbesondere die absolut barrierefreie Nullschwelle, auch für reine Holzschiebetüren zur Verfügung.

 

«Endlich geht es in den Verkauf, nachdem wir so viel Arbeit investiert haben», sagt Stefan Berger. Jetzt freut er sich auf die ersten Objekte mit dem neuen Produkt. «Und vor allem bin ich gespannt auf das Feedback unserer Kundinnen und Kunden.» Schliesslich gilt es, dies in künftigen Projekten wieder umzusetzen. Und das ist es auch, was Stefan Berger an seinem Job gefällt: «Der Kunde oder die Kundin gibt ein Ziel vor und es ist völlig unklar, ob oder wie es überhaupt möglich ist, dieses Ziel zu erreichen. Als Entwickler müssen wir Lösungen finden, die alle Anspruchsgruppen überzeugen. Das fasziniert mich.»

 

Effizienter, nachhaltiger, langlebiger

Am Anfang jedes neuen Produkts oder jeder Objektlösung steht eine Studie: Darin strukturieren die Entwickler die Ziele und Wünsche der Anspruchsgruppen. Sie zeigen Herausforderungen sowie Vor- und Nachteile möglicher Lösungen auf. Wichtige Fragen sind auch: Lässt sich die Produktion oder Montage einfacher, effizienter gestalten? Wo sind die Mehrwerte für Verarbeiter und Endkunden? Zentral sind auch die Ästhetik sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und natürlich ist es ganz wichtig, dass ein Fenster widerstandsfähig und langlebig ist. «Das ist es auch, was mich motiviert: effizienter, nachhaltiger und langlebiger bauen», erklärt Stefan Berger.       

 

Mehr über die duraslide wood erfahren


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