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Dienstag 17. November 2020 07:00Alter: 16 days

Wir sind Schweizer: Bruno und Marcel Küng

+ + + Zwei Brüder, eine Mission

Sie arbeiten zusammen, wohnen nebeneinander, gehen in ihrer Freizeit gerne zusammen Skifahren und mit ihrer Arbeit prägen sie das Gesicht der Schweiz: Marcel und Bruno Küng montieren seit gut 35 Jahren Fassaden für die Ernst Schweizer AG. Bruno ist inzwischen Montageleiter, Marcel Chefmonteur.

 

 

Dass sein Bruder auch sein Chef ist, stört Marcel Küng kein bisschen. «Ich habe meinen Freiraum und kann selbstständig arbeiten», sagt er. Und genau das schätzt auch sein Bruder Bruno an ihm: «Für mich als Vorgesetzten zählt das Vertrauen. Ich kann nicht alles kontrollieren, was auf den Baustellen läuft. Auf Marcel kann ich mich hundertprozentig verlassen.» Die Terminvorgaben und Platzverhältnisse auf Baustellen werden knapper. Die optimale Planung und zuverlässige Umsetzung sind essenziell. «Wenn ich nächsten Freitag eine Lieferung erhalte, muss ich das diesen Mittwoch schon planen», erklärt Marcel. «Und auch die Sicherheit muss hundertprozentig gewährleistet sein», ergänzt Bruno, während sein Bruder zustimmend nickt. Die beiden ergänzen sich.

 

 

«Zum Glück sind wir nicht nachtragend»

Reibereien gibt es selten zwischen den Brüdern. Und wenn doch, dann werden sie schnell aus der Welt geschafft. «Ich habe auch schon das Telefon aufgehängt. Beim eigenen Bruder kann man das mal machen», sagt Marcel und grinst. Sein Bruder lacht und meint: «Wir sind zum Glück beide nicht nachtragend.» Eine starke Verbindung hält viel aus. Und stark ist die Verbindung zwischen den Küngs. Die Brüder wohnen sogar nebeneinander. «Das war Zufall», sagt Bruno. Als einige Baugrundstücke im Heimatort ausgeschrieben waren, haben sich beide unabhängig voneinander beworben – und konnten nebeneinanderliegende Parzellen erwerben. Die beiden Einfamilienhäuser haben sie gemeinsam geplant und gebaut: Bruno übernahm die Bauleitung und Marcel die Montage der Fenster. Fenster von Schweizer, versteht sich.

 

 

Viele Wahrzeichen gebaut

Mit drei weiteren Brüdern sind sie im Freiamt aufgewachsen. Noch heute gehen sie regelmässig gemeinsam auf Schwingfeste, zu Töffrennen oder anderen Sportveranstaltungen. Im Winter treffen sie sich zum Skifahren. Was Marcel und Bruno zusätzlich verbindet, ist die Begeisterung für die Wahrzeichen, an denen sie überall in der Schweiz mitgewirkt haben. «Wenn ich durch die Schweiz fahre, erkenne ich all die Gebäude wieder und denke jedes Mal wieder: Wow, all das haben wir gebaut», sagt Marcel. Allein in Zürich-Altstetten reiht sich ein imposantes Bauwerk ans andere: Vulcano, Westlink Tower und Cube, die Bank Julius Bär und weitere. «Für mich war auch der neue Bahnhof Aarau mit der riesigen Bahnhofsuhr ein Highlight», erinnert sich Marcel. Neben den Fassadenelementen hat Schweizer die gesamte Tragkonstruktion der Uhr produziert und montiert. «Oder das Shoppi-Hochhaus in Spreitenbach. Das war im Jahr 2007 unsere erste gerüstlose Montage mit der Mastkletterbühne», wirft Bruno ein. Die beiden fachsimpeln noch weiter über verschiedenste Projekte in der ganzen Schweiz. Dann sagt Bruno: «Eigentlich ist jede Baustelle speziell. Am Anfang sehen sie alle gleich aus: nichts als Beton. Aber im Laufe der Arbeiten entwickelt jedes Objekt seinen eigenen Charakter. Jedes ist anders, immer hat man eine andere Konstruktion mit anderen Herausforderungen.»

 

 

Gerade stellen die Brüder ein weiteres Wahrzeichen in Windisch Brugg fertig: den 51 Meter hohen Centurion Tower direkt neben dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz – dessen Fassaden hat übrigens ebenfalls das Montage-Team um die Brüder Küng installiert. Einzigartig ist auch die aktuelle Baustelle: Am Neubau des Kantonsspitals Baden hat gerade die Montage der Innenhoffassaden begonnen. Ein Grossprojekt mit 12 000 Quadratmetern Fläche und 18 000 Montagestunden. Marcel sagt: «Es wird nie langweilig.»

 

Auch nach gut 35 Jahren nicht. Angefangen hat alles mit einer Schnupperlehre: 1984 erhielt der damals 16-jährige Marcel Küng erste Einblicke ins Unternehmen – und bald darauf seinen Lehrvertrag. «Ich habe meinen Bruder ins Unternehmen geholt», erzählt er. Marcel stellte den Kontakt her, als der damalige Betriebsleiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden war. Eine willkommene Gelegenheit für Bruno. Der gelernte Landmaschinenmechaniker hatte damals gerade die Rekrutenschule beendet. «Eigentlich hatte ich schon ein Jobangebot, aber im Zürcher Oberland», erzählt Bruno Küng. «Ich bin sehr heimatverbunden, deshalb habe ich mich für Schweizer entschieden.»

 

«Ein Stück Identität»
Bereut hat er es nie – ebenso wenig wie sein Bruder Marcel. Dazu tragen die imposanten Projekte bei, aber auch die gute Zusammenarbeit im Team. Jedes Jahr laden die Küngs alle Monteure und enge Kollegen von anderen Unternehmen zu einem grossen Grillfest ein. Nur dieses Jahr musste der Anlass wegen Corona ausfallen. Der guten Stimmung unter den Monteuren tut das keinen Abbruch. «Wir hatten immer ein tolles Team mit vielen sehr langjährigen Mitarbeitern. So finden sich auch neue Kolleginnen und Kollegen immer schnell ein», sagt Marcel. Schweizer als Arbeitgeber können die Küng-Brüder nur empfehlen. Nach bald vier Jahrzehnten sind sie immer noch zufrieden und sind sich einig: «Schweizer ist ein super Arbeitgeber. Für uns ist die Arbeit hier auch ein Stück Identität.»

 

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