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Dienstag 24. November 2020 07:00Alter: 59 days

Wir sind Schweizer: Fiona Knüsli

+ + + Ein sattelfestes Multitalent

Zwei Jobs, eine Weiterbildung, Einsätze als Feuerwehrfrau und viele Hobbys: Fiona Knüsli ist ein Multitalent mit vielseitigen Interessen. Materialbewirtschaftung und Auftragsplanung in der Produktion am Vormittag, Assistenz der Geschäftsbereichsleitung am Nachmittag. In ihrer Freizeit nimmt sie sich nicht nur Zeit für ihren Freund sowie den Familien- und Freundeskreis, sondern geht auch gerne wandern, Velo- oder Ski fahren – wenn sie nicht gerade mit ihrem Islandpferd Gyrdir unterwegs ist. Und dann ist da noch die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin. «Mir wird nie langweilig. Ich habe viele Ideen im Kopf», sagt die 23-jährige Kauffrau.

 

 

Bei der Ernst Schweizer AG hat sie bereits ihre KV-Lehre absolviert. «Schweizer ist bei uns in Hedingen hoch angesehen. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Lehrstelle hier bekommen habe», erzählt die Hedingerin. Schon in der Lehrzeit hat sie die Abwechslung genossen, und gerne in den unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Gefallen hat es ihr überall: «Jede Aufgabe ist wichtig und hat ihre spannenden Seiten. Mich begeistert das ganze Unternehmen mit seinen Werten.» Einer der schönsten Momente ihrer Lehrzeit war das Praktikum in der Lernendenwerkstatt der angehenden Metallbauer. Auch die Lernenden aus dem kaufmännischen Bereich können sich jeweils für einige Tage als Metallbauer versuchen. Genau das richtige für Fiona Knüsli mit ihren vielseitigen Interessen: «Das hat mega Spass gemacht. Normalerweise bauen die Lernenden alle einen Kerzenständer. Das hat bei mir so gut geklappt, dass ich auch noch eine Rose aus Metall machen konnte. Das ist ein sehr schönes Andenken an die Lehrzeit.»

 

«So ein Vertrauensbeweis motiviert»

Inzwischen arbeitet Fiona Knüsli jeweils halbtags als Produktionsassistentin und als Assistentin des Geschäftsbereichsleiters Briefkästen und Paketboxen bei Schweizer. Die Bandbreite ihrer Aufgaben ist gross: In der Produktion organisiert die Kauffrau unter anderem die Lagerbestände sowie die Materialbestellungen. Andererseits erstellt sie Terminpläne und verteilt die Produktionsaufträge. Als Assistentin der Bereichsleitung übernimmt sie neben den üblichen Assistenzaufgaben die Einführung der neuen Mitarbeitenden sowie Schulungen auf den EDV-Programmen. Ausserdem engagiert sie sich in verschiedenen Projektteams. «Ich freue mich sehr, dass ich so viel Verantwortung übernehmen darf. Das bedeutet mir sehr viel.»

 

Im Einsatz als Feuerwehrfrau

Zwischendurch kann es aber auch passieren, dass sie wie von der Tarantel gestochen aufspringt und aus dem Haus rennt – zu einem Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Hedingen. Seit zwei Jahren ist Fiona Knüsli Feuerwehrfrau. Dieses Jahr hatte sie ihre ersten beiden Grosseinsätze. «Ich war so aufgeregt, das war wie ein positiver Adrenalinkick auf der Achterbahn» erzählt sie. Die üblichen Übungen fielen im Frühling durch Corona leider aus. Umso schöner fand sie es, im Herbst wieder an den Übungen teilnehmen zu können – wenn auch mit Maske und nur mit der halben Mannschaft. «Ich liebe den Zusammenhalt. Das ist wie ein Mannschaftssport – und man kann sich erst noch für die Gemeinschaft einsetzen. Das motiviert zusätzlich», sagt sie. Nicht, dass es ihr sonst an Motivation mangeln würde.

 

 

Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin

Schon kurz nach dem Lehrabschluss hat Fiona Knüsli die Berufsmaturität nachgeholt. Ihr neuestes Projekt: Neben ihren beiden 50-Prozent-Jobs bei Schweizer absolviert sie eine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin – allerdings nicht, weil sie ihren Job aufgeben will. «Ein Leben ohne das Büro kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber für einen Pferdemenschen ist dieses Wissen unheimlich wertvoll», erklärt Fiona Knüsli. Eine Physiotherapeutin, die Islandwallach Gyrdir nach einem Unfall behandelt hat, wurde ihr zur Inspiration. «Die Frau hat mich fasziniert. Es ist beeindruckend, wie sie meinem Pferd helfen konnte. Diese Techniken und die Zusammenhänge will ich auch lernen.» Für sie ist Gyrdir kein Sportgerät, sondern ein Partner. Als Tochter einer Sattlerin, die früher selber ein Pferd hatte, ist Fiona Knüsli mit den Tieren aufgewachsen.

 

 

Reitsport auf Eis

Und natürlich liebt sie auch in der Reiterei die Abwechslung: Bodenarbeit, Dressur, Springen, die Arbeitsreitweise der Cowboys, Hindernisparcours und noch vieles mehr hat sie mit ihrem Wallach schon ausprobiert. Einer der Höhepunkte des Jahres ist ein spezielles Reitturnier für Isländerpferde: Es wird auf einer Eisbahn in Davos ausgetragen. Ein echtes Spektakel. Trotzdem sagt sie: «Ich starte gerne ab und zu an einem Turnier, aber das steht für mich nicht im Vordergrund.» Wichtiger ist ihr die Gesundheit des Pferdes und das gemeinsame Lernen. «Es ist erstaunlich, was man einem Pferd alles beibringen kann. Ich freue mich, wenn wir immer wieder etwas Neues ausprobieren können.» Ihre nächste Mission: Kutsche fahren. Gerade gewöhnt sie Gyrdir langsam an das Gefühl, etwas hinter sich herzuziehen. Ihre positive Art und Lebensfreude übertragen sich dabei aufs Pferd und machen ihm das Lernen leicht. Aber auch im Job profitiert Fiona Knüsli von ihrer Philosophie: «Wenn man etwas mit Geduld und Freude macht, fällt doch alles gleich viel leichter.»

 

 

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