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Mittwoch 02. September 2020 07:00Alter: 18 days

Fensterbauer aus Leidenschaft

+ + + Adrian und Rafael Klarer im Interview

Adrian und Rafael Klarer (von links)

Der Fensterbau liegt ihnen im Blut: Die Brüder Adrian und Rafael Klarer führen das gleichnamige St. Galler Familienunternehmen in der fünften Generation. Im Interview erzählen sie von den Herausforderungen in der Branche – und erklären, warum sie auf die Holz/Metall-Systeme von Schweizer setzen.

 

Ist es manchmal schwierig, so eng mit Bruder und Vater zusammenzuarbeiten?

Rafael Klarer: Überhaupt nicht.

 

Wie schaffen Sie es, Konflikte zu vermeiden?

Adrian Klarer: Wir haben die Aufgaben gut aufgeteilt. Unser Vater ist der erfahrene Spezialist bei komplexen Umbauprojekten. Rafael ist stark in betriebswirtschaftlichen Themen und ist viel im Verkauf tätig. Und ich bin der Schreiner, der Techniker, der die Details kennt. Ich weiss, welches Werkzeug, welches Verfahren jeweils am besten geeignet ist.

Rafael: Genau. Wir reden einander einfach nicht rein. Jeder hat seinen Bereich und ist da der Profi. Und wenn wir doch mal uneins sind, lassen wir dem anderen auch mal seine Meinung.

 

 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Rafael: Mich fasziniert die Komplexität in unserem Fach. Wir sind Handwerker, aber stellen gleichzeitig auch industrielle Produkte her. Das gibt es sonst kaum in der Baubranche. In anderen Bereichen wird oft entweder nur produziert oder nur montiert.

Adrian Klarer: Bei mir ist es die Technik, die hinter einem guten Fenster steckt. Speziell bei uns ist auch die Grösse. Mit 60 Mitarbeitenden haben wir kurze Dienstwege. Wir können schnell entscheiden und auch mal etwas ausprobieren. So können wir uns schnell weiterentwickeln. Das motiviert mich tagtäglich.

 

Welche Momente motivieren Sie besonders?

Rafael Klarer: Wenn auf unserer Fertigungsanlage die ersten Elemente für ein Projekt durchlaufen. Das ist das Schönste! Man plant, grübelt und diskutiert über Monate hinweg – und dann nimmt es Gestalt an.

Adrian Klarer: Ja, oder das erste Teil, das am Kran hängt. Das erste Element, das eingeglast wird. Wenn wir sehen, dass die Idee, die wir hatten, funktioniert. Das ist grossartig. Das Beste ist, wenn wir positives Feedback von unseren Kunden erhalten und wir das Kompliment an unsere Mitarbeiter weitergeben können. Das tut unserem Berufsstolz als Handwerker einfach gut.

 

War für Sie immer klar, dass Sie ins Familienunternehmen einsteigen?

Adrian Klarer: Als gelernter Schreiner lag das nahe. Unser Familienbetrieb feiert dieses Jahr das 125-Jahr-Jubiläum und bietet eine tolle Perspektive. Da ich aber als Schreiner den Fensterbau nur ansatzweise kennengelernt habe, musste ich mir vorgängig das nötige Wissen einholen. Das konnte ich im Schwarzwald bei der Firma Schillinger bei einem längeren Praktikum tun. Nach dem Praktikum ging es nach Biel zur Weiterbildung als Holztechniker. Ab diesem Moment war dann definitiv klar, dass ich zu Hause einsteigen will, darf und kann.

Rafael Klarer: Ich wusste immer, dass ich irgendwann ins Familienunternehmen einsteigen möchte. Die Lehre habe ich bei Glas Trösch gemacht, wo ich viel über den Baustoff Glas lernen durfte. Danach habe ich BWL an der Fachhochschule studiert und während des Studiums auf Stundenbasis für die Klarer Fenster arbeiten dürfen. Nach dem Studium bin ich nach einem kurzen Umweg wieder in der Firma gelandet.

 

Was ist die grösste Herausforderung für Sie als Fensterbauer?

Rafael Klarer: Auf einer Baustelle ist der Fensterbauer oft der taktgebende Faktor: An ihm hängen auch die anderen Gewerke. Erst wenn die Fenster montiert sind, ist die Gebäudehülle dicht und es kann mit dem Innenausbau begonnen werden. Das ist eine grosse Verantwortung.

Adrian Klarer: Und dann ist da noch die Ästhetik: Die Architekten wollen es schmal, schlank, scharfkantig und flächenbündig. Hinzu kommen statische und wärmedämmtechnische Anforderungen. Trotz der Tatsache, dass die Rahmen immer filigraner werden müssen, werden die Elemente und Gläser immer grösser und schwerer. Das ist eine echte Herausforderung.

 

 

Wie gehen Sie mit diesen Entwicklungen um?

Adrian Klarer: Früher haben wir solche Elemente immer am Bau verglast. Das ist bei den tonnenschweren Elementen heutzutage gar nicht mehr möglich. Deshalb stellen wir inzwischen fast alle Sonderelemente im Betrieb komplett fertig. Auf der Baustelle müssen die Elemente nur noch montiert werden. Wichtig ist natürlich auch ein gutes Fenster-System.

 

Was macht ein gutes Fenster-System heutzutage aus?

Rafael Klarer: Flexibilität ist die grosse Herausforderung: Man muss verschiedene Elemente aneinander, übereinander oder über Ecken miteinander koppeln können. Hinzu kommen unzählige Anschlussdetails, die gelöst werden müssen. Ausserdem muss man mit dem gleichen System sowohl einen 50-jährigen Altbau renovieren als auch einen modernen Neubau gestalten können.

Adrian Klarer: Ein ganz wichtiger Punkt sind auch die Isolationswerte. Zudem werden die Unwetter immer stärker. Deshalb ist die Wind- und Regendichtigkeit entscheidend bei einem Fenster. Das sind Gründe, warum wir die Ernst Schweizer AG als Partner so sehr schätzen: Die Fenster sind geprüft und die Leistung ist klar deklariert. Daher können wir das System mit bestem Gewissen verarbeiten.

 

Was ist das Besondere an den Systemen von Schweizer?

Rafael Klarer: Wenn Schweizer etwas rausbringt, dann passt das auch. Die Systeme sind flexibel, ästhetisch und einfach zu handhaben. Und vor allem stimmt die Qualität. Die Zusammenarbeit ist einfach super, fast schon freundschaftlich. Wenn es ein Problem gibt, dann ist immer sofort jemand für uns da.

 

 

 

Seit wann arbeiten Sie mit Schweizer zusammen?

Adrian Klarer: Die gemeinsame Geschichte hat schon begonnen, bevor Schweizer die Tobler AG 2010 übernommen hat. Unser Grossvater hat bereits mit Hans und Andreas Tobler zusammengearbeitet. Die beiden haben zusammen unsere ersten Holz/Metall-Fenster entwickelt. Später haben mein Onkel Ludwig und mein Vater Josef immer mit den Systemen von Tobler gearbeitet. Es besteht schon eine lange und gute Partnerschaft mit Schweizer.

 

Sie sind das erste Unternehmen, das mit der neuen absturzsicheren Brüstungsverglasung windura classic von Schweizer arbeitet. Was haben Sie bisher für Erfahrungen damit gemacht?

Rafael Klarer: Das ist ein sackstarkes Produkt. Sobald ein französischer Balkon gefragt ist, haben wir gegenüber unseren Mitbewerbern aus technischer Sicht einen grossen Vorteil.

 

 

Was macht die Absturzsicherung so besonders?

Adrian Klarer: Es ist eine sehr schlichte und vor allem integrierte Lösung. Die Absturzsicherung ist in den Fensterrahmen integriert. Das macht nicht nur die Arbeit für den Fensterbauer einfacher. Es ist auch ein grosses Plus, weil es bauseits keine zusätzlichen Arbeitsschritte mehr benötigt und die Aussenisolation nicht tangiert wird!

 

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