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Donnerstag 29. April 2021 07:00Alter: 14 days

Wir sind Schweizer: Stefano Corvaglia

+ + + Briefkästen: Von der richtigen Planung und häufigen Irrtümern

Mit ihm steht und fällt die Optik eines ganzen Gebäudes: dem Briefkasten. Für Stefano Corvaglia ist der Briefkasten die Visitenkarte einer Immobilie. Als Verkaufsberater bei Schweizer hat er bereits hunderte Kundinnen und Kunden beraten und ebenso viele eindrucksvolle Anlagen geplant. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Briefkasten-Planung ankommt – und was ihn dabei manchmal zum Schmunzeln bringt.

 

Jährlich mehr als 400 Besuche bei Kundinnen und Kunden vor Ort, dazu unzählige coronabedingte Videoberatungen, hunderte fertiggestellte Briefkasten- und Paketboxanlagen. Was motiviert dich für diese Arbeit?

Stefano Corvaglia: Viele wissen das nicht, aber jede Briefkastenanlage von Schweizer ist eine Einzelanfertigung. Es gibt unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Für unsere Kundinnen und Kunden ist es deshalb oft nicht ganz einfach, die richtige Anlage zusammenzustellen und den optimalen Standort zu definieren. Ich finde es toll, dass ich mit meinen Produkten flexibel auf die spezifischen Anforderungen eingehen und helfen kann, sich in der Vielfalt der Möglichkeiten zurechtzufinden. Die Kundinnen und Kunden schätzen das sehr und sind am Ende glücklich über das Ergebnis. Das ist ein schönes Gefühl, das mich immer wieder neu motiviert. Ausserdem schätze ich den persönlichen Austausch sehr. Ich darf immer wieder neue Kontakte knüpfen und Menschen kennenlernen. Das ist wahnsinnig spannend und ich lerne jeden Tag Neues.

 

Was fasziniert dich an Briefkästen?

Stefano Corvaglia: Briefkästen sind omnipräsent. Wir nutzen sie jeden Tag. Und bei fast jedem Gebäude, das wir betrachten, springt der Briefkasten als eines der ersten Elemente direkt ins Auge. Er ist sozusagen die Visitenkarte einer Immobilie. 

 

Wie hat Corona deine Arbeit verändert?

Stefano Corvaglia: Natürlich hat Corona viele Herausforderungen mit sich gebracht. Daneben hat es aber auch die neuen Kommunikationsformen begünstigt, die viele Vorteile mit sich bringen. Virtuelle Kundenbesuche mittels Videokonferenzen bieten zum Beispiel tolle Möglichkeiten für den schnellen und einfachen Austausch. Über die Online-Tools kann man am Bildschirm gemeinsam auf Pläne oder unseren Web-Konfigurator zugreifen und offene Fragen sehr schnell klären. Das spart viel Fahrzeit, schont Ressourcen und ist für alle Beteiligten sehr komfortabel. Trotzdem werden Videokonferenzen physische Treffen auch in Zukunft nicht ganz ersetzen können. Aber ich denke, virtuelle Besuche werden auch künftig eine sinnvolle, effiziente Ergänzung zum Kontakt vor Ort bleiben.

 

Gibt es Fallstricke beim Briefkastenkauf? Worauf kommt es an?

Stefano Corvaglia: Für mich kommt es vor allem auf drei Punkte an. Erstens muss der Briefkasten zum Objekt passen. Denn es ist so schade, wenn das architektonische Gesamtbild durch einen unpassenden Briefkasten zerstört wird. Zweitens muss die Anlage optimal auf die Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet sein. Sie muss einfach und komfortabel zu bedienen sein. Drittens muss die Anlage nachhaltig sein. Das heisst, man muss den optimalen sowie wettergeschützten Standort finden und darauf achten, dass möglichst alle Einzelteile am Briefkasten einfach und günstig ersetzt werden können. Das erhöht die Lebensdauer deutlich – und ermöglicht sogar, dass man der Anlage mit einer kleinen Investition nach einigen Jahrzehnten Betriebsdauer nochmals ein zweites Leben ermöglichen kann. Aber am Ende ist das allerwichtigste die gute Beratung. Denn die Vielfalt der Möglichkeiten und die Normen der Post sind von aussen schwer zu durchschauen.

 

Du hast schon so viele Anlagen betreut. Erinnerst du dich an ein besonders eindrückliches Objekt?

Stefano Corvaglia: Es ist sehr schwer, da ein einzelnes Objekt auszuwählen. Besonders hat mich vielleicht eine über 40-jährige sehr grosse Anlage beeindruckt, die wir durch eine neue ersetzt haben. Der Kunde war überglücklich – ausserdem zeigt der Vergleich mit der alten Anlage eindrücklich auf, was heute alles möglich ist. Es geht nicht mehr nur um Briefkästen, sondern um eine digitalisierte und interaktive Logistiklösung für zuhause. Das erleichtert das Leben der Nutzer enorm: Zum Beispiel können Pakete rund um die Uhr sicher empfangen oder für den Versand per Post hinterlegt werden.  

 

Gibt es Irrtümer über Briefkästen, denen du häufig begegnest?

Stefano Corvaglia: Der grösste Irrtum ist wohl, dass Briefkasten gleich Briefkasten ist. Aber die Variabilität, Benutzerfreundlichkeit, Modularität und die Möglichkeit zum Austausch von Ersatzteilen machen einen riesigen Unterschied für die Kundinnen und Kunden. Ein witziger Irrtum ist manchmal, dass die Leute meinen, ihr Briefkasten sei von Schweizer, obwohl er von einem anderen Anbieter stammt. Dann muss ich immer schmunzeln. Schön, dass die Leute Briefkasten und Schweizer gleichsetzen – aber ich muss ihnen dann schon immer erklären, dass das Original von Schweizer einmalig ist und sich deutlich von anderen Modellen abhebt.

 

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