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Friday 17. December 2021 09:01Alter: 157 days

Wir sind Schweizer: Daniel Berger

+ + + Der Einzelsportler als Teamplayer

Er stammt aus einer eigentlichen Schreinerdynastie, ist gelernter Schreinermeister und arbeitete rund 25 Jahre als Projektleiter in Grossbetrieben. Daniel Berger kennt das Fenstergeschäft offenkundig von der Pike auf in- und auswendig. Seit Mai 2021 leitet er am Standort Möhlin die Abteilung AVOR (Arbeitsvorbereitung) des Bereichs Holz/Metall der Ernst Schweizer AG. Er habe sich in diesem halben Jahr sehr gut im Unternehmen eingelebt, fällt seine eine erste Bilanz aus, und das habe wesentlich mit seinem engagierten und kollegialen Team zu tun.

Der Gedanke eines gut funktionierenden Teams ist in der Tat ein zentrales Anliegen des 52-Jährigen: «Ein Team zu führen und lenken, erachte ich als grosses Privileg. Es ist unheimlich befriedigend. Mir macht es grossen Spass, an der Schnittstelle von AVOR, Produktion, Logistik, zu unseren Kunden sowie zu anderen Bereichen innerhalb der Firma zu stehen, Informationen einzuholen und zu vermitteln, Prozesse zu hinterfragen und zu vereinfachen. Wenn man den Job dann auch noch mit einem tollen Team ausführen und gemeinsam Ziele erreichen kann, ist dies umso schöner», betont der zweifache Familienvater. Jetzt schon beinahe legendär ist das gemeinsame Zopf-Znüni jeden Freitag um 9 Uhr. «Dieses Ritual habe ich bereits bei früheren Anstellungen mit Erfolg gepflegt. Es ist an und für sich keine grosse Sache, und doch trägt dieser eher informelle Austausch massgeblich zum notwendigen Kit im Teamgefüge bei.»

 

 

Doch da ist auch noch eine ganz andere Seite des geborenen Teamplayers Daniel Berger – jene des Einzelkämpfers und Individualisten. Als Triathlet kämpft er allein gegen die Uhr und den inneren Schweinehund. Zu Wettkämpfen startet er beispielsweise in der Serie Ironman 70.3, bei denen die Einzeldistanzen jeweils die Hälfte derer des klassischen Ironman Hawaii betragen. So verbleiben immer noch 1,9 Kilometer Schwimmern, 90 Kilometer Radfahren (notabene ein Einzelzeitfahren ohne Windschatten) und 21,1 Kilometer Laufen. «Der Ironman über die vollen Distanzen bleibt sicherlich auch ein Ziel, aber das ist mit meinem heutigen Trainingsaufwand von wöchentlich 10-15 Stunden kaum vernünftig zu schaffen.» 

 

 

Wer jetzt einen verbissenen Einzelkämpfer im Kopf hat, der einsam seine Trainingsrunden abspult, irrt gewaltig. Erneut kommt nämlich wieder der Teamplayer ins Spiel, der er im Berufsalltag ist. «Gerade im Training spielt der Teamgedanke eine enorm grosse Rolle. In der Regel bin ich stets mit Freunden unterwegs, die ähnlich gestrickt sind wie ich.» Auch die Wettkämpfe suchen sie zumeist gemeinsam aus und bereiten sie zusammen vor. 

«Dabei gehen wir gerne spezielle Herausforderungen an. So haben wir erstmals am ‘ÖTILLÖ Swimrun Engadin’ teilgenommen. Da heisst es im Neoprenanzug zu rennen und in Turnschuhen zu schwimmen, total 39,6 km Berglauf und 5,8 km Schwimmstrecke. Die Lauf- und Schwimmstrecken wechseln sich mehrmals ab. In vier eiskalten Bergseen auf dem Weg zum Ziel gilt es acht Teilstrecken zu schwimmen. Es ist die wohl härteste Ausdauerprüfung, die das Engadin zu bieten hat», lässt der Ausdauersportler die Erinnerung an diese Grenzerfahrung aufleben. Ganz wichtig: Im Unterschied zu anderen Wettkämpfen wird beim Swimrun in Zweierteams gestartet. Die zwei Teammitglieder dürfen sich nicht mehr als zehn Meter voneinander entfernen und beim Schwimmen müssen sie sogar mit einem Seil verbunden sein.

 

 

Den Sport – ob gemeinsam betrieben oder auch allein – sieht der in Weil am Rhein bei Basel Wohnhafte nicht zuletzt als eine Art Ventil: «Er bildet für mich einen verlässlichen Gegenpol zu den Belastungen im beruflichen Alltag. Auch wenn es paradox klingen mag: Das Ausdauertraining macht mich entspannter und ausgeglichen.» 

So schliesst sich der Kreis. Mit seiner bedachten Art fällt es Daniel Berger im Job umso leichter, sein Team zu führen, auf ein gemeinsames Ziel einschwören und mit vereinten Kräften auf dieses hinzuarbeiten. Dass sich dabei der gesunde Ehrgeiz des Sportlers auf das ganze Team überträgt, ist der Sache nur dienlich. Und es zeigt sich nicht zuletzt, dass auch jeder Einzelsportler oder Individualist ein exzellenter Teamplayer sein kann – und umgekehrt.


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