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Dienstag 23. Februar 2021 07:00Alter: 7 days

Hochschulpraktikum bei Schweizer

+ + + PV-Flachdachanlagen: Studentin beweist geringen Ballastbedarf

Alexia Voser ist gerade erst 20 Jahre alt. Und schon hat die angehende Maschinenbau-Ingenieurin einen Beweis erbracht, der die Solarbranche aufhorchen lassen dürfte. Während ihres Hochschulpraktikums bei der Ernst Schweizer AG hat sie unter anderem die Ballastierung von Photovoltaikanlagen auf Flachdächern untersucht. Ihre Ergebnisse liefern den statischen Nachweis dafür, dass die sehr geringe Ballastierung des MSP-Montagesystems von Schweizer ausreicht und absolut sicher ist. Die meisten Montagesysteme auf dem Markt verwenden viel mehr Gewicht als das MSP Montagesystem von Schweizer – und das obwohl sich durch einen geringeren Ballast nicht nur die Materialkosten senken lassen, sondern auch der Montageaufwand.

 

«Die Zusammenarbeit mit Hochschulen ist für uns enorm wertvoll», sagt Andreas Haller, Leiter Innovation und Technik Solarsysteme bei Schweizer. «Mit hochqualifizierten Arbeitskräften wie Alexia können wir Projekte angehen, die im regulären Arbeitsalltag kaum Platz haben.» Alexia Vosers Untersuchungen haben nicht nur den Beweis für Qualität und Sicherheit des MSP-Montagesystems aufgezeigt, sondern auch weitere Verbesserungsmöglichkeiten. «So können wir unsere Produkte stetig weiterentwickeln und verbessern. Das Hochschulpraktikum ermöglicht einen Wissenstransfer, von dem beide Seiten profitieren.» Für Alexia Voser war die Arbeit bei Schweizer ein wichtiger Entwicklungsschritt. Im Interview erzählt sie von ihrer Zeit bei Schweizer – und davon, wie sie die Arbeit verändert hat.

 

Wieso hast du dich für das Praktikum bei Schweizer beworben – und wieso bei den Solarsystemen?

Alexia Voser: Sonne ist überall. Wir müssen sie gut brauchen, denn unsere Erde macht nicht alles mit. Nachhaltigkeit ist für mich sehr wichtig, genau wie für Schweizer. Deshalb will ich auch im Masterstudium das Thema Energie nicht vernachlässigen.

 

Wie war die Zeit bei Schweizer für dich?

Alexia Voser: Grossartig und fachlich interessant.

 

Was hat dir besonders gefallen?

Alexia Voser: Die Zusammenarbeit. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und konnte jederzeit fragen, wenn ich Hilfe brauchte. Aber das Beste war, dass ich wirklich Verantwortung übernehmen konnte. Das hat mich sehr motiviert. Es macht mega Spass, wenn ich selber planen, untersuchen und nachher Ergebnisse daraus ableiten kann.

 

Es gab bestimmt auch Herausforderungen?

Alexia Voser: Ich bin gerne herausgefordert, das spornt an. Der wichtigste Teil meiner Untersuchung war eine Testserie, bei der wir genau ermittelt haben, welche Kräfte an einer Flachdachanlage wirken und wie viel Ballast es braucht, um selbst extremen Wetterereignissen standzuhalten. Diese Testserie zu planen und zu organisieren, war am schwierigsten für mich. Vor allem am Anfang ist es mir sehr schwer gefallen, den Kollegen zu sagen, was ich für meine Tests brauche. Da musste ich mich schon etwas überwinden.

 

Hat dich das abgesehen von der fachlichen Erfahrung auch persönlich weitergebracht?

Alexia Voser: Auf jeden Fall. Ich habe eine gewisse Routine entwickelt. Vor allem haben diese Erfahrungen auch mein Selbstbewusstsein gestärkt. Die vielen positiven Rückmeldungen waren sehr wertvoll für mich. Es ist einfach mega cool: Ich habe drei Jahre lang nur die Theorie studiert und jetzt sehe ich, was dieses Wissen in der Praxis bewegen kann.

 

Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal eigenverantwortlich so eine Untersuchung auf die Beine zu stellen?

Alexia Voser: Das ist ein sehr schönes Gefühl, wie ein Baby. Es macht mich schon ein wenig stolz, wenn ich sehe, dass das, was ich gemacht habe, funktioniert.

 

Gab es einen besonders schönen Moment bei Schweizer?

Alexia Voser: Ja. Während des Praktikums durfte ich ein Prüfset zur Ermittlung des Reibungskoeffizienten entwickeln. Mit dem Set lässt sich die Haftreibung auf Flachdächern schnell und einfach ermitteln. Das ist ein sehr wichtiger Wert für die statische Berechnung des notwendigen Ballasts bei PV-Flachdachanlagen. Gegen Ende des Praktikums konnte ich mein Prüfset dem Verkaufsteam präsentieren. Die Rückmeldungen waren super. Das war ein besonders toller Moment für mich. Da wusste ich, dass nicht nur die Theoretiker meine Arbeit gut finden, sondern dass sie auch in der Praxis einen Wert hat.

 

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