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Wednesday 10. March 2021 07:00Alter: 267 days

Wir sind Schweizer: Nick Fischer

+ + + Robin Hood im Blaumann

Bei ihm erinnert nicht nur die Barttracht an Robin Hood: Nick Fischer hat sich viele Jahre lang als Präsident der Betriebskommission engagiert – und sich dabei besonders für die Schwächsten stark gemacht. Dabei hat er sich auch das eine oder andere Wortgefecht mit der Unternehmensleitung geliefert. Samuel Schweizer, Vorsitzender der Unternehmensleitung, trägt’s ihm nicht nach – im Gegenteil. Er schätzt den Kampfgeist, aber auch seine Fachkompetenz: «Genau dafür brauchen wir die Betriebskommission. Ihre Arbeit ist nicht nur für unsere Mitarbeitenden, sondern für unser ganzes Unternehmen sehr wertvoll. Wir sind sehr froh, haben wir mit der Betriebskommission einen verlässlichen Ansprechpartner.» Auch Nick Fischer hat die Wortgefechte nie persönlich genommen. Nach fast 30 Jahren bei Schweizer sagt er: «Ich bin mit dem Unternehmen verwachsen. Einen anderen Arbeitgeber kann ich mir kaum vorstellen.»

 

An mindestens 80 Fassaden in der ganzen Schweiz hat Nick Fischer schon mitgearbeitet. Gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Team stellt er die Profile für unsere Fassaden – und seit kurzem auch für unsere Falt- und Schiebewände – her. Das Spannende für ihn: «Keine Fassade ist gleich. Es kommen immer irgendwelche neuen Sachen oder Bauteile dazu. Man muss die Grenzen der Maschinen immer wieder neu ausloten.» Besonders interessant findet er die Zusammenarbeit mit dem technischen Büro: «Die Projektleiter kommen auch mal in die Werkstatt und fragen: Ist das überhaupt technisch machbar? In Serienfertigung?» Durch dieses Miteinander fühlt sich der gelernte Maschinenmechaniker nicht nur wertgeschätzt, sondern auch besonders motiviert. Denn auf diese Weise kann er seine langjährige Erfahrung einbringen und gleichzeitig ständig Neues ausprobieren, sich weiterentwickeln.

 

14 Jahre Betriebskommission

Mindestens genauso engagiert war der 53-Jährige in der Betriebskommission. «Ich habe mich immer für den Schutz des kleinen Mannes zuständig gefühlt. Ich will für die Leute einstehen, die sich nicht selber verteidigen können», erzählt Nick Fischer. Dieser Ruf eilte ihm voraus und so wurde er in die Betriebskommission gebeten. 14 Jahre hat er sich hier leidenschaftlich für die Rechte der Mitarbeitenden, aber auch für den Fortbestand des Unternehmens eingesetzt. «Die Betriebskommission ist in erster Linie für die Belegschaft da, aber es geht auch ums Wohl des Betriebs – das eine kann ohne das andere nicht leben.» In den manchmal durchaus hitzigen Diskussionen ging es letztlich immer auch um Ausgewogenheit zwischen beiden Polen. «Ich denke, wir haben gute Kompromisse gefunden. Auch wenn ich mir das eine oder andere Mal vielleicht etwas mehr gewünscht hätte.»

 

Im vergangenen Jahr musste Nick Fischer die Präsidentschaft der Betriebskommission nach neun Jahren niederlegen – aus Zeitgründen. Leicht ist ihm das nicht gefallen. «Wir hatten so viele gute Gespräche. Auch wenn es manchmal kämpferisch wurde, sind wir immer respektvoll miteinander umgegangen. Nach all diesen Jahren ist die Betriebskommission fast ein Stück Familie geworden», erzählt er nachdenklich. Trotzdem sei die Entscheidung richtig gewesen. Nick Fischer hat im vergangenen Jahr ein zusätzliches Team übernommen: die Profilbearbeitung für die Falt- und Schiebewände. Jetzt heisst es: zusammenwachsen, neue Strukturen und neue Prozesse schaffen – eine intensive Aufgabe, die volle Aufmerksamkeit verlangt. «Man muss sich immer fragen, ob man all seine Aufgaben wirklich gut erfüllen kann. Mit dieser neuen Herausforderung wäre entweder das Team oder die Betriebskommission zu kurz gekommen. Das wollte ich nicht», sagt Nick Fischer. Nun kann er sich voll auf sein Team sowie auf die neuen Prozesse konzentrieren – und so das Äusserste aus den tonnenschweren Maschinen herausholen.

 

Tochter tritt in Papas Fussstapfen

Seine Begeisterung für Maschinentechnik hat Nick Fischer übrigens auch an eine seiner Töchter weitergegeben. Seine Jüngste beginnt im Sommer die Lehre zur Polymechanikerin. Und das in ebenjenen Hallen, wo Papa Nick Fischer vor 35 Jahren die gleiche Lehre (damals noch Maschinenmechaniker) gemacht hat. «Ich bin schon ein bisschen stolz», sagt er lächelnd. Und vielleicht arbeiten Vater und Tochter ja eines Tages gemeinsam im Werk der Ernst Schweizer AG. «Wir haben schon Witze darüber gemacht. Aber ich versuche, mir keine falschen Hoffnungen zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich wie ich für einen Branchenwechsel entscheidet und in den Fassadenbau einsteigt, ist sehr gering», sagt er. Das Leuchten in seinen Augen verrät, wie sehr ihm diese Vorstellung gefallen würde. Trotzdem: «Am wichtigsten finde ich natürlich, dass meine Töchter in ihren Berufen glücklich werden. So wie ich.»


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