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Wednesday 06. October 2021 16:53Alter: 14 days

Mehrwert auf verschiedenen Ebenen

+ + + Nachhaltige Beschaffung

Erderwärmung, CO2-Belastung, Ressourcen-Effizienz, Kinderarbeit, gerechte Entlöhnung – verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit spielen eine immer bedeutendere Rolle im Beschaffungswesen von Unternehmen und stellen den Einkauf vor neue Herausforderungen.

Ein Unternehmen kann nur so nachhaltig sein, wie es auch seine Lieferketten sind. Die Ausrichtung von Beschaffungsprozessen an Nachhaltigkeitsprinzipien ist daher eine Voraussetzung für die Umsetzung unternehmerischer Nachhaltigkeitsstrategien. Nachhaltigkeitsprinzipien beim Beschaffungs- und Lieferkettenmanagement befähigen Unternehmen, ihre Umwelt- und Sozialrisiken zu managen, nachhaltige Produkte zu entwickeln und dank Transparenz neue Marktsegmente zu erschliessen. 

Nachhaltiges Handeln ist auch bei der Ernst Schweizer AG eine Grundlage der Unternehmenskultur. «Als führendes Unternehmen der Baubranche verfolgen wir die Vision einer nachhaltigen Gesellschaft, die eine generationenübergreifende Chancengerechtigkeit sicherstellt», hält das Leitbild fest. Dementsprechend ist neben dem Produkt-, Qualitäts- und Finanzmanagement auch das Sozial- und Umweltmanagement im Geschäftsalltag verankert.

 

Unter dem Titel «Mit nachhaltigen Lieferketten zum Erfolg» stand ein Webinar des Verbands für nachhaltiges Wirtschaften öbu. «Nachhaltigkeit in der Lieferkette der Ernst Schweizer AG» lautete das Thema des Referats von Marc Bremgartner. Der Fachbereichsleiter Einkauf von Schweizer gab einen Einblick ins Lieferkettenmanagement des Unternehmens. Einleitend verwies er auf die Vielschichtigkeit und Komplexität von globalen Lieferketten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts und auf deren ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Anhand der Einwirkungen auf die Umwelt führte er anschliessend aus, wie die betriebliche Praxis bei Schweizer im Hinblick auf die definierten Zielsetzungen ausgestaltet ist.

 

 

Sein wesentlicher Grundsatz besteht darin, Transparenz zu schaffen, um die ökologischen Anliegen steuern zu können. «Mit unserem Ansatz verfolgten wir primär drei Stossrichtungen: erstens die Zentralisierung der Beschaffungsaktivitäten über das ganze Unternehmen hinweg, die wir beständig vorantreiben; zweitens die Fokussierung auf Haupt-Materialgruppen, d.h. wir kümmern uns in erster Linie um die wichtigsten Materialien und nicht unbedingt um die Büroklammern; drittens ein striktes Material- und Lieferantenmanagement, das wir konsequent verfolgen. Diese Elemente fördern nicht nur Transparenz, sondern schaffen auch bessere Hebel zur Kontrolle und Steuerung und verstärken die Sensibilisierung aller Betroffenen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens.»

 

 

Die Materialgruppe Aluminium ist die weitaus grösste bei Schweizer, bestehen doch sämtliche Produkte hauptsächlich aus diesem Leichtmetall – Fassadenelemente, Falt- und Schiebewände, Solar-Montagesysteme, Holz/Metall-Fenster sowie die Briefkästen. Für das Jahr 2022 sollen über ein langjährig aufgebautes Beziehungsnetzwerk mehrere Tausend Tonnen Profile, Bauteile oder Bleche beschafft werden. Im Rahmen des Lieferantenmanagements wird auch die Nachhaltigkeit dieser Beschaffung sichergestellt. «Dieses gründet auf mehreren Eckpfeilern», erläutert Bremgartner. «Unsere Sourcing-Strategie und andere wesentliche Strategieentscheidungen basieren auf Kennzahlen, die wir über ein Dashboard erheben. Wir setzen auf regelmässige Audits, Zertifikate oder Lieferantenbewertung, die spezifische Nachhaltigkeitskriterien beinhalten. Und die Partnerschaften mit unseren Hauptlieferanten sind verlässlich und verbindlich. Ihnen liegen vertragliche Vereinbarungen, Bestellbedingungen und ein Lieferantenkodex zugrunde. Allerdings vergleichen wir unsere Partner regelmässig mittels so genannter Benchmarks und passen unsere Beziehungen zielorientiert, aber stets im offenen Dialog mit ihnen an neue Begebenheiten an.»


Eine nachhaltige Beschaffung schafft generell Mehrwert und führt zu Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen, zu Produktentwicklungen oder zur Verbesserung des Risikoprofils von Unternehmen. Marc Bremgartner sieht einen weiteren Vorteil: «Sie schärft auch das Bewusstsein und wirkt sich konkret auf das Tun und Handeln im betrieblichen Alltag aus. Diese Sensibilisierung und ihr Einfluss auf die Unternehmenskultur sind nicht zu unterschätzen.»


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