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Wednesday 26. January 2022 09:34Alter: 114 days

Recycling bei Schweizer: Gut auf Kurs

+ + + Externe Fachstelle zieht ein positives Fazit

„Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken.“ Diese Auffassung des amerikanischen Managementdenkers Peter F. Drucker gilt auch im Bereich der Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeitskennzahlen dienen dazu, im gesamten Unternehmen laufende Verbesserungen sicherzustellen und so die Umweltbelastung zu vermindern. Die Ernst Schweizer AG hat dazu Ende 2021 ihre aktuellen Entsorgungsprozesse am Standort Hedingen von der externen Fachstelle Swiss Recycling überprüfen lassen. Das Projekt sollte eine aktuelle Bestandesaufnahme in Sachen Recycling ermöglichen und Optimierungen skizzieren, welche sich im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung umsetzen lassen.

 

Gregor Isler, als Leiter Technik und Infrastruktur bei Schweizer der interne Projektverantwortlicher, erklärt das Vorgehen: «In einem ersten Schritt erfasste Swiss Recycling die IST-Situation vor Ort in Hedingen. Auf dieser Grundlage entstand ein schriftlicher Bericht zu mehreren Themenbereichen: eine Zusammenfassung/allgemeiner Eindruck, die Optimierung bestehender und/oder die Einführung neuer Prozesse im Bereich der Entsorgung sowie eine Analyse der aktuellen Kosten und Gutschriften. Im Dezember präsentierte Swiss Recycling den Bericht. Das Papier dient als Grundlage für die Diskussion und die Entscheidungen über das weitere Vorgehen bei Schweizer.»

 

 

Ein erfolgreiches Entsorgungskonzept ist nur dann möglich, wenn die Abfolge der Prozessschritte aufeinander abgestimmt und situationsbezogen vorliegt. Ist dies der Fall, können Optimierungen innerhalb der Prozessschritte lokalisiert und entsprechend optimiert werden. Demzufolge legte Swiss Recycling bei der Bestandesaufnahme in Hedingen den Fokus auf die beiden Schwerpunkte 1) Prozessschritte und Abfolge sowie 2) Organisation je Prozessschritt.

 

Erfreuliches Fazit beim IST-Zustand

Das Fazit der Experten von Swiss Recycling über den IST-Zustand der Prozessschritte & Abfolge fällt erfreulich positiv aus: «Basierend auf dem Besuch in Hedingen kann festgehalten werden, dass sämtliche Prozessschritte inklusive der Verantwortlichkeiten einerseits klar erkennbar sind, andererseits bezogen auf die Reihenfolge situationsbezogen richtig aufgestellt sind. Zudem ist im Betrieb allgemein eine sehr hohe Sauberkeit festzustellen. Speziell hervorzuheben ist auch, dass im Bereich der Verantwortlichkeiten auch der soziale Aspekt berücksichtigt wird, so wird beispielsweise bei diversen Aufbereitungsaufgaben eine Person mit einer Beeinträchtigung eingesetzt.» Somit sei die wichtigste Grundlage gegeben und es müssten nicht zuerst notwendige Korrekturen in der Prozesslandschaft eingeleitet werden. Vielmehr könnten direkte Optimierungen innerhalb der einzelnen Prozessschritte aufgezeigt werden.

 

Vereinzelter Handlungsbedarf bei Prozessschritten

Bei diesen Prozessschritten wurden viele positive Aspekte hervorgehoben. Beispielsweise bestünden klar definierte Sammelpunkte in unmittelbarer Nähe der Entstehung der Wert- und Abfallstoffe. Die Sammelpunkte seien in sämtlichen Bereichen prominent, ideal positioniert und in ausreichender Anzahl und Grösse vorhanden. Handlungsbedarf identifiziert der Bericht einzig im Zusammenhang mit den Sammelpunkten an den Büroarbeitsplätzen.

 

Im Bereich Sammelangebot und Trenntiefe der Wertstoffe findet gemäss Swiss Recycling eine in der Tiefe sinnvolle und zeitgemässe Trennung der Wert- und Abfallstoffe statt. Zudem werde mit gezielten Massnahmen erreicht, dass Abfälle gar nicht erst entstehen. Es wurden durchaus auch Verbesserungspotenziale angesprochen. Diese betreffen vor allem den Bereich Briefkastenrecycling sowie die Sammlung von Aluminiumspänen.

 

 

Im Zusammenhang mit den Erstgebinden hält der Bericht fest, dass an den Anfallstellen oder in unmittelbarer Nähe davon diverse Erstgebinde eingesetzt und die Wert- und Abfallstoffe somit kontrolliert gesammelt werden und nicht einfach irgendwo abgestellt werden müssen. Es habe sich aber gezeigt, dass bestimmte Erstgebinde eher zu klein, nicht einheitlich oder gar nicht beschriftet sind. Es sei daher aus nachhaltiger Sicht zu prüfen, ob für alle Sammelgebinde ein allgemein gültiges und einheitliches Beschriftungskonzept erstellt werden kann. Auch bei den Endgebinden sieht Swiss Recycling Optimierungspotenzial bei der Beschriftung. Ausserdem sei zu prüfen, ob die Lagerung der Endgebinde für Sonderabfall den baulichen und gewässerschutztechnischen Anforderungen entspricht und ob die aktuell drei Entsorgungsplätze nicht an einem Standort zusammengezogen werden können.

 

Positiv vermerkt ist die klare Regelung der Verantwortlichkeiten bei den Prozessschritten: «Einen sehr wichtigen Aspekt in der gesamten Prozesslandschaft nehmen die Verantwortlichkeiten ein. Zentral ist die Verantwortlichkeit in den Prozessschritten, welche klar erkennbar ist, was ein Hauptgrund darstellt für den sehr gut funktionierenden Entsorgungsprozess bei der Ernst Schweizer AG.»

 

Beständige Verbesserungen

Für Gregor Isler ist der Bericht ein wertvoller Richtungsweiser: «Die IST-Analyse bestätigt, dass wir im Bereich Entsorgung auf Kurs sind und verschiedene Zwischenziele erreicht haben. Die Handlungsempfehlungen zeigen gleichzeitig auf, wo wir uns noch verbessern können und in welchen Bereichen wir die nächsten Schwerpunkte setzen müssen. Der Weg endet nicht so schnell: Nur durch die beständige Optimierung in allen Bereichen des Umweltmanagements werden wir unserem Anspruch gerecht, im ganzen Unternehmen, d.h. bei allen Prozessen, Infrastrukturen und Produkten, Sorge zur Umwelt zu tragen.»


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