Im Gespräch mit Gregor Inderwildi: «Zeit zu handeln»
Gregor Inderwildi ist Projektleiter Immobilien und Umwelt der Einwohnergemeinde Unterägeri. Für die Instandsetzung der Schutzräume des Musikschulhauses wurde die Ernst Schweizer AG beauftragt.
Schweizer ist ein führender Komplettanbieter für die Wartung und Instandsetzung von Zivilschutzräumen. Das Leistungsangebot umfasst u.a. die Planungsunterstützung, den Ersatz von Belüftung und Einrichtung, Kernbohrungen durch die Aussenhülle für neue Luftführungen, die Verschliessung ungewollter Durchführungen in der Aussenhülle, den Ersatz von Dichtungen oder die Entrostung von Bauteilen inkl. Malerarbeiten. Im Gespräch berichtet der Baufachmann über seine Haltung zu Sanierungen und die Erfahrungen mit Schweizer.
Herr Inderwildi, welche Aspekte sind Ihrer Meinung nach bei der Wartung und Instandsetzung von Schutzräumen am wichtigsten?
In der Schweiz hat die Bevölkerung, genauer gesagt jede Person, Recht auf ein Schutzplatz. Daher sind die Gemeinden und Hauseigentümer verpflichtet, ihre Aufgaben in diesem Bereich wahrnehmen. Dies ist umso wichtiger, als sich die weltpolitische Lage in den letzten Jahren verändert hat.
Was war der konkrete Auslöser dafür, sich mit dem Schutzraum in diesem Schulhaus zu befassen?
Zugebenermassen wurde die Wartung unserer Schutzräume lange eher stiefmütterlich behandelt. Wir erkannten, dass es Zeit zum Handeln war. Auch die kantonalen Stellen teilten diese Einschätzung. Dies bestärkte uns in der Absicht, in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden hier einen wiederum vorbildlichen Zustand zu erreichen. Ich konnte den zuständigen Gemeinderat überzeugen, und gemeinsam beschlossen wir die Umsetzung. Dabei spielte auch die finanzielle Unterstützung des kantonalen Amts für Zivilschutz und Militär eine Rolle. So konnten wir ein konkretes Projekt ausarbeiten und zur Ausführung bringen.
Nach welchen Kriterien haben Sie den Umsetzungspartner ausgewählt?
Ich kannte die Firma Schweizer aus meiner früheren Tätigkeit als Bauleiter. Besonders in den Bereichen Briefkästen und Wintergärten hatte ich viel mit ihnen zu tun und gute Erfahrungen gemacht. Daher wusste ich, dass sie auch Leistungen im Bereich Schutzräume anbieten und dabei überzeugende Referenzarbeiten vorweisen können.
Welche Massnahmen wurden konkret durchgeführt?
Das Wichtigste war die Installation von neun neuen Lüftungsaggregaten, basierend auf einem Lüftungskonzept mit Überdruckventilen. Dazu wurde eine Reihe frischer Kernbohrungen benötigt. Zudem wurden neue Trocken-Klosett mit Trennwänden eingebaut sowie die Panzertüren und -deckel saniert.
Wie empfanden Sie die den Ablauf und die Zusammenarbeit mit Schweizer?
Ich bin sehr zufrieden. Die Umsetzung erfolgte dank erfahrener, gestandener Mitarbeiter stets kompetent und professionell.
Was würden Sie anderen Hauseigentümern, Verwaltungen und Hauswartungen im Umgang mit Schutzräumen empfehlen?
Vor allen aus Sicht der öffentlichen Hand kann ich nur ermuntern, aktiv auf den Kanton zuzugehen und die Zusammenarbeit zu suchen. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage ist das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gestiegen. Daher müssen Eigentümer von Schutzräumen – privat oder öffentlich – ihre Verantwortung wahrnehmen und notwendige Arbeiten nicht auf die lange Bank zu schieben.
Hier erfahren Sie mehr über die Schutzraumsanierungen von Schweizer: