Für heute und morgen gebaut – für übermorgen gedacht
Mit der Siedlung Zwischenbächen entsteht in Zürich-Altstetten moderner genossenschaftlicher Wohnraum, der weit über die Bedürfnisse der Gegenwart hinausdenkt. Die Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen (bgnzwo) setzt dabei auf langlebige, nachhaltige und anpassungsfähige Lösungen – ein Anspruch, den sie mit der Ernst Schweizer AG teilt. Das zeigt sich bis ins Detail, unter anderem bei der Paketboxanlage.
«Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen ist ein Name, der verpflichtet», sagt Markus Steiner. Als Mitglied der Baukommission der bgnzwo und Projektleiter zeichnete er für die Realisierung der neuen Siedlung an der Zwischenbächener Strasse in Zürich-Altstetten verantwortlich. Und «neuzeitlich» bedeutet für ihn weit mehr, als Wohnungen zu bauen, die heutigen Ansprüchen genügen. «Wir bauen nicht nur für das Heute oder das Morgen, wir bauen für das Übermorgen. Unsere Gebäude sind auf wenigstens 100 Jahre ausgelegt. Deshalb schaffen wir schon beim Bau die Voraussetzungen dafür, dass sie sich auch in Zukunft immer wieder an neue Gegebenheiten anpassen lassen. Sie sind somit nicht nur jetzt neuzeitlich, sondern sollen es auch in Zukunft bleiben.»
Mehr Wohnraum – mit langfristigem Anspruch
Die bgnzwo gehört mit insgesamt 442 Wohnungen an drei Standorten zu den mittelgrossen Zürcher Baugenossenschaften. Eine ihrer Siedlungen liegt an der ruhigen Quartierstrasse Zwischenbächen in Zürich-Altstetten am Fuss des Uetlibergs. Die ursprüngliche Überbauung aus den 1950er-Jahren wird dort durch vier neue, viergeschossige und markant verwinkelte Baukörper ersetzt. Wo früher 86 Wohnungen standen, entstehen insgesamt 157 moderne Genossenschaftswohnungen. 94 davon wurden im März 2024 bezogen. Im April 2024 startete die nächste Bauetappe mit weiteren 63 Wohnungen, einer Tiefgarage und einem Kindergarten.
Für Generalplanung, Bauleitung und Kostenplanung zeichnet Caretta Weidmann verantwortlich, das Architekturkonzept stammt von der Michael Meier und Marius Hug Architekten AG. Die Gebäude erfüllen die hohen energetischen Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als einzelne Massnahme verstanden, sondern als umfassender Anspruch an Architektur, Energie, Materialien, Nutzung und Lebensdauer.
Was lange bleiben soll, muss sich verändern können
Gerade bei Gebäuden, die für viele Jahrzehnte konzipiert werden, ist Anpassungsfähigkeit entscheidend. Wohnformen verändern sich, ebenso technische Möglichkeiten und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Was heute funktioniert, muss deshalb so geplant sein, dass es sich morgen weiterentwickeln lässt.
Diese Haltung spielte auch bei vermeintlich kleinen Details wie der Paketboxanlage eine Rolle. Die Wahl fiel auf eine Lösung von Schweizer. Mit ihrer hochwertigen, zurückhaltenden Gestaltung fügt sie sich optisch stimmig in die neue Siedlung ein. Gleichzeitig genügt sie höchsten funktionalen Ansprüchen. Herzstück der Lösung ist die durchgängige digitale Integration in die Mieterplattform Allthings: Sobald ein Paket in der Anlage deponiert wird, erhält die Mieterschaft automatisch eine Benachrichtigung direkt in der App und kann ihre Sendung unkompliziert und ohne Wartezeiten abholen.
Auch für die Bewirtschaftung schafft die Anlage volle Transparenz – Belegung und Auslastung der einzelnen Fächer lassen sich jederzeit digital einsehen. Das vereinfacht die Betriebsabläufe, reduziert den administrativen Aufwand und ermöglicht eine vorausschauende Planung. So verbindet die Anlage zeitgemässe Logistik mit einem echten Mehrwert für die Mieterschaft und Bewirtschaftung.
Produkt und Beratung aus einer Hand
Neben den Produkteigenschaften überzeugten die Bauherrschaft und das Baumanagement insbesondere die lösungsorientierte Beratung von Schweizer. In gemeinsamen Gesprächen wurde die Anlage gezielt auf die Bedürfnisse der Siedlung Zwischenbächen abgestimmt. Das Beispiel zeigt: Gute Planung erschöpft sich nicht in spektakulären architektonischen Lösungen. Oft sind es durchdachte Details, die darüber entscheiden, wie gut ein Gebäude im Alltag für unterschiedliche Menschen und Lebenssituationen funktioniert.
«Bei einer Genossenschaft betrachten wir die Investition immer über einen langen Zeitraum. Entscheidend ist für uns deshalb nicht nur der Anschaffungspreis. Eine Lösung muss zuverlässig funktionieren, langlebig sein und sich an veränderte Bedürfnisse anpassen lassen. Bei Schweizer haben uns genau diese Eigenschaften überzeugt», betont Projektleiter Markus Steiner. «Wir hatten von Beginn an das Gefühl, dass man unseren langfristigen Ansatz versteht. Es geht nicht darum, einfach ein Produkt zu liefern, sondern gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die zum Gebäude und zu unserer Philosophie passt.»
Gemeinsame Werte als Basis der Zusammenarbeit
Dass sich die bgnzwo für Schweizer als Partner entschied, hat einen weiteren Grund: Beide Unternehmen verbindet ein langfristiges Verständnis von Qualität und Nachhaltigkeit. Schweizer entwickelt und produziert seit über 100 Jahren Lösungen für die Gebäudehülle. Als Schweizer Familienunternehmen denkt auch Schweizer in Generationen statt in kurzen Produktzyklen. Bereits im ersten Leitbild von 1978 waren Grundsätze zu umweltgerechten Herstellverfahren und Produkten, zum verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitenden und Gesellschaft sowie zur langfristigen Wirtschaftlichkeit verankert.
Heute bringt das Unternehmen diesen Anspruch mit der Mission «Wir bauen heute für die Generation von morgen» auf den Punkt. Langlebige Materialien, ressourcenschonende Produktion, Recyclingfähigkeit und modular aufgebaute Produkte sind wesentliche Bestandteile dieses Verständnisses.
Gerade bei Briefkasten- und Paketboxanlagen zahlt sich dieser Ansatz aus. Modulare Systeme lassen sich an unterschiedliche Gebäudestrukturen anpassen und schaffen die Voraussetzung dafür, einzelne Komponenten bei Bedarf zu ersetzen oder die Anlage weiterzuentwickeln, statt das gesamte System austauschen zu müssen.
Partnerschaft zeigt sich im Projektalltag
Bei einem Bauvorhaben dieser Grössenordnung genauso entscheidend ist die Zusammenarbeit während der Planung und Realisierung. Unterschiedliche Gebäudesituationen, technische Anforderungen und Terminpläne verlangen Flexibilität und kurze Wege zwischen Bauherrschaft, Planung und Lieferanten. Hier brachte Schweizer neben der langjährigen Erfahrung mit grossen Wohnüberbauungen auch persönliche Betreuung und eine lösungsorientierte Zusammenarbeit ein.
Markus Steiner erlebte die Zusammenarbeit mit Schweizer als unkompliziert und partnerschaftlich. «Wenn Fragen auftauchten oder Anpassungen notwendig wurden, hatten wir kompetente Ansprechpartner, die nicht einfach auf Standards verwiesen, sondern gemeinsam mit uns nach der passenden Lösung gesucht haben. Gerade bei einem komplexen Projekt ist das enorm wertvoll.»
Nachhaltigkeit beginnt bei der Lebensdauer
Die Siedlung Zwischenbächen macht deutlich, dass nachhaltiges Bauen viele Facetten hat. Energieeffizienz gehört ebenso dazu wie die Fähigkeit eines Gebäudes, sich über Jahrzehnte weiterzuentwickeln – und Produkte, die diesen langen Lebenszyklus mittragen. Genau hier treffen sich die Ansprüche der bgnzwo und von Schweizer: Beide verstehen Nachhaltigkeit nicht als kurzfristigen Trend, sondern als langfristige Verpflichtung.
«Wenn wir Gebäude für 100 Jahre planen, brauchen wir Partner, die ebenfalls langfristig denken», fasst Markus Steiner zusammen. «Qualität, Reparierbarkeit und Anpassungsfähigkeit sind für uns deshalb genauso wichtig wie eine verlässliche Zusammenarbeit. Bei Schweizer kommen diese Punkte zusammen.»
Vielleicht ist genau das die modernste Form des Bauens: nicht möglichst viel für die Gegenwart festzulegen, sondern heute die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Gebäude und ihre Ausstattung auch morgen und übermorgen noch den Bedürfnissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner entsprechen.